So greifen Sie auf Ihre Starlight Virtual Machine zu

Sobald Ihre Starlight Virtual Machine (VM) läuft, können Sie direkt über den Starlight Manager darauf zugreifen – zusätzliche Tools wie SSH-Clients sind nicht erforderlich. Die Anwendung bietet zwei Zugriffsmöglichkeiten: Konsole und Command Line Interface (CLI).

Beide bieten Ihnen die vollständige Kontrolle über Ihre VM, sodass Sie Software installieren oder aktualisieren, Dateien und Benutzer verwalten, Dienste konfigurieren usw. können. Die Konsole bietet vollständigen, direkten Zugriff auf Ihre VM: Sie können sie für Fehlerbehebung, Installation oder Systemwiederherstellung nutzen; und die CLI ist ein schnelles, browserbasiertes Terminal für die tägliche Verwaltung.

In diesem Artikel behandeln wir:

  1. Wie Sie zu den Serververwaltungsoptionen navigieren und darauf zugreifen;

  2. Die Hauptunterschiede zwischen Konsole und CLI;

  3. Grundlegende Befehle zur Installation und Aktualisierung von Software, zur Konfiguration von Diensten, zum Hochladen von Dateien und zur Benutzerverwaltung.


1. Wie Sie auf Konsole und Kommandozeile zugreifen

1. In der Starlight Manager App klicken Sie auf Ihre VM , um das VM-Verwaltungsmenü (1) zu öffnen und zu Virtual Machine access (2) zu gelangen:

2. Klicken Sie im Seitenmenü auf Kommandozeile starten oder Konsole starten, je nach Bedarf. Die Tools werden in einem neuen Browserfenster geöffnet:

Kommandozeile:

Konsole (nach Eingabe der Root-Daten):


2. Unterschiede zwischen Konsole und CLI

Konsolenzugriff

CLI-Zugriff

Zweck

Bietet vollständigen Systemzugriff. Wird für fortgeschrittene Verwaltung und Wiederherstellung verwendet.

Stellt ein vereinfachtes Terminal bereit, um Befehle schnell über den Browser auszuführen. Wird für alltägliche administrative Aufgaben genutzt.

Anmeldung

Erfordert die Eingabe Ihrer Anmeldedaten – Benutzername und Passwort.

Öffnet sich automatisch ohne Anmeldung. Das Benutzerfeld ist verfügbar, sodass Sie angeben können, mit welchem Benutzer Sie sich verbinden möchten (root oder ein anderer).

Netzwerkresilienz

Sie ist immer verfügbar, selbst wenn Ihre Netzwerkverbindung zur VM (wie SSH) unterbrochen oder blockiert ist. Das bedeutet, dass Sie Ihre VM auch bei Netzwerkproblemen weiterhin verwalten und wiederherstellen können.

Bietet ebenfalls eine robuste Verbindung, aber wenn es Probleme mit der Netzwerkkonfiguration der VM gibt, ist die Konsole die Rückfallebene für Fehlerbehebung und Wiederherstellung des Zugriffs.

Oberfläche

Vollbildumgebung mit vollständiger Kontrolle über Bootmeldungen, Neustarts und Wiederherstellungsmodi.

Bietet eine moderne, vereinfachte Kommandozeilenoberfläche mit Funktionen wie Mausunterstützung, Tastenkombinationen, Kopieren-Einfügen und Befehlsverlauf.

Wann verwenden

- VM ist über SSH oder Netzwerk nicht erreichbar.

- Wiederherstellung, Installation oder System-Fehlerbehebung.

- Anzeigen von Bootprotokollen und Konsolenmeldungen.

- Routinemäßige Serververwaltung.

- Software-Updates und Konfigurationen.

- Leichte administrative Aufgaben.

3. Grundlegende Befehle für verschiedene Betriebssysteme

Hier sind einige wichtige Linux-Befehle, die Ihnen bei der Verwaltung Ihrer Virtual Machine helfen. Sie können sie sowohl in der Konsole als auch in der CLI verwenden, um Software zu installieren und zu aktualisieren, Dienste zu konfigurieren, Benutzer zu verwalten und Dateien zu bearbeiten.

Aktion

Ubuntu / Debian

AlmaLinux / CentOS / Rocky / Fedora

Systempakete aktualisieren

apt update && apt upgrade -y

dnf update -y (oder yum update -ybei älteren Versionen)

Software installieren

apt install Paketname

dnf install Paketname (oder yum install Paketname)

Software entfernen

apt remove Paketname

dnf remove Paketname (oder yum remove Paketname)

Dienst starten / stoppen

systemctl start Dienst / systemctl stop Dienst

systemctl start Dienst / systemctl stop Dienst

Dienst beim Booten aktivieren

systemctl enable Dienst

systemctl enable Dienst

Firewall prüfen (UFW oder firewalld)

ufw status

ufw allow 80,443/tcp

firewall-cmd --state

firewall-cmd --permanent --add-service=http

firewall-cmd --reload

Neuen Benutzer anlegen

adduser Benutzername

adduser Benutzername

Benutzer Sudo-Rechte geben

usermod -aG sudo Benutzername

usermod -aG wheel Benutzername

Benutzerpasswort ändern

passwd Benutzername

passwd Benutzername

Datei bearbeiten

nano Pfad/zur/Datei

nano Pfad/zur/Datei

Beispiel: Webserver- und Firewall-Installation

Debian-basiert (Ubuntu, Debian 12):

apt install nginx -y - Installiert den Nginx-Webserver auf Ihrem System

ufw allow 'Nginx Full' - Aktualisiert die UFW-Regeln (Uncomplicated Firewall), um sowohl HTTP- (Port 80) als auch HTTPS-Verkehr (Port 443) zuzulassen

systemctl enable nginx - Stellt sicher, dass Nginx bei jedem Serverneustart automatisch startet

systemctl status nginx - Überprüft, ob der Webserver antwortet

RHEL-basiert (AlmaLinux, CentOS, Rocky, Fedora):

dnf install httpd -y - Installiert den Apache HTTP Server

systemctl enable httpd - Konfiguriert Apache so, dass es automatisch startet

systemctl start httpd - Startet den Apache-Dienst sofort

firewall-cmd --permanent --add-service=http - Öffnet Port 80 (HTTP) in der Firewall, damit Besucher über das Standard-Webprotokoll auf Ihren Webserver zugreifen können

firewall-cmd --reload - Lädt die Änderungen der Firewall-Konfiguration neu

systemctl status httpd - Überprüft den Status des Webservers.

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